[pd-f/ht] Geschenkideen für die Bescherung unterm Weihnachtsbaum sind kein Problem – zumindest dann nicht, wenn es sich bei den Beschenkten um Radfahrer handelt.
Wer Velo fährt, kann immer etwas brauchen, das er noch nicht hat, und in jeder Preisklasse findet sich Schönes, Praktisches oder Originelles. Der pressedienst-fahrrad hat sich nach passenden Präsenten umgeschaut.
1. Für saubere Ausfahrten

2. Für unkomplizierten Komfort
Von körperlicher Pein geplagten Radlern kann man eigentlich nichts Schöneres schenken als Radfahren ohne Schmerzen. In den meisten Fällen wird über Beschwerden im Gesäß geklagt. Dann kann, wenn das Rad ansonsten einigermaßen passt, der richtige Sattel Wunder wirken. Statt auf göttlichen Beistand verlässt sich Selle Royal dabei auf wissenschaftlichen Rat. Das Ergebnis ist die Sattelserie „Scientia“ (79,90 Euro), in der sich anhand von zwei einfachen Kriterien für jeden das passende Modell finden lässt. So schenkt man Komfort ohne Risiko.
3. Für aufmerksame Musikfans
Beim Aftershokz „Sportz M2“ (69,95 Euro) gibt es nichts auf die Ohren – zumindest nicht direkt, denn der Kopfhörer überträgt den Schall über die Wangenknochen ins Innenohr. So kriegen Fahrradfahrer alles vom Verkehrsgeschehen mit, während sie aufmerksam ihren Lieblingssounds lauschen. Ebenfalls praktisch: Der Bügel des Kopfhörers wird nicht auf dem Kopf, sondern im Nacken getragen und stört somit nicht unterm Helm.
4. Für titanischen Durst
Velophile Exemplare der Spezies Mensch geraten bei Rädern aus Titan regelrecht in Ekstase. Das auch in der Raumfahrt eingesetzte Material ist ohne jeden Zweifel edel, was sich nicht notwendig in Mondpreisen niederschlagen muss, wie Van Nicholas beweist. Die Niederländer haben aber durchaus auch Ideen für andere schöne Dinge aus Titan, etwa die „Hip Flask Titanium“ (99 Euro) – zu deutsch ein Flachmann –, die mit einem geeigneten Getränk befüllt nicht nur den Durst stillt, sondern gleichzeitig als Wärmflasche dient.
5. Für beflügelte Überallradler

6. Für Ballartisten mit Köpfchen
Die Krux an der Verbindung von Rad- und Rasensport ist der problematische Transport des Spielgeräts. Sofern vorhanden, liefert der Gepäckträger nur bedingt eine gute Möglichkeit zur Befestigung, der Rucksack dagegen ist oft zu klein und mit dem Ball landet in der Regel noch das halbe Spielfeld in seinem Inneren. Mit dem „Kicker“ von Fahrer Berlin (19,50 Euro) finden Fußbälle immer einen Platz am Fahrrad – so einfach wie genial.
7. Für pannenscheue Geländegänger

8. Für stilbewusste Allrounder
Wenn das Geschenk und sein Nutzen dieses Jahr ein bisschen größer ausfallen sollen, dann wird es vielleicht ein schickes Rad, das im urbanen Alltag eine gute Figur und auf entspannten Wochenendtouren Spaß macht. Der militärgraue „Flitzer“ von Winora (649 Euro) z. B. kommt in lässiger Retro-Optik; eine zeitgemäße Ausstattung und eine ausgewogene Geometrie sorgen dafür, dass auch technisch der Auftritt stimmt.
9. Für radelnde Reporter

10. Für moderne Entdecker
Matterhorn-Funktion und Marienplatz-Optik müssen sich nicht ausschließen! Um den vermeintlichen Gegensatz aufzulösen, setzt die Vaude „Tirano Padded Jacket“ (150 Euro) auf einen Mix aus der „Kunstdaune“ Primaloft und High-Tech-Material aus der Natur: Merinowolle. So gerüstet kann die Erkundungstour nach dem ersten Straßencafé, das die Stühle nach dem Winter wieder nach draußen stellt, gar nicht früh genug beginnen.
11. Für digitale Puristen

12. Für nostalgische Individualisten
Zugegeben, ein nicht ganz billiges Geschenk, aber dafür auch etwas Besonderes: Für echte Fans ist das Brompton ohnehin das schönste Rad der Welt und gleichzeitig ein Bekenntnis zu urbaner Individualität. In der „Raw Lacquer“-Version (ab 1.330 Euro) setzen die Engländer noch eins drauf und lassen den Faltrad-Klassiker mit den Kugeln am Weihnachtsbaum um die Wette funkeln. Die unverwechselbaren Einzelstücke werden ausschließlich von speziell geschulten Arbeitern gebaut.
13. Für lebensfreudige Praktiker

14. Für kulinarische Ausflüge
Dieses Geschenk könnte sich bald als das wichtigste Werkzeug in der Werkstatt erweisen: Der „PZT-2“ von Park Tool (19,95 Euro) ist ein Pizzaschneider, der aussieht wie ein kleines Fahrrad. Statt dem Vorderrad sorgt hier eine Rundklinge für souveränes Handling auf schwierigem Terrain, schmaler und schärfer als jedes Aero-Laufrad! Für kulinarische Touren muss man sich offenbar nicht unbedingt auf den Sattel schwingen.
15. Für helle Köpfe
Auch kleine Dinge sorgen für strahlende Gesichter, wenn sie sorgfältig durchdacht und gemacht sind. Der Akku-Scheinwerfer „Ixon Fyre“ von Busch & Müller (39,90 Euro) hellt zudem auch die Straße auf – nicht nur 100 Prozent legal, sondern dank IQ-Lichttechnik breit und gleichmäßig in der Entfernung sowie besonders hell im Nahfeldbereich. Mit Köpfchen konstruiert, lässt sich der integrierte Akku zudem per USB aufladen, eine LED-Anzeige teilt mit, wenn es langsam wieder Zeit dafür wird.
16. Für kontaktfreudige Sportler
Die Geschenke für Rennrad– und Mountainbike-Fahrer können durchaus etwas griffiger ausfallen: Die schnelle Asphaltfraktion etwa muss von Zeit zu Zeit das Lenkerband austauschen. Das lässt sich sogar farblich abstimmen z. B. mit dem „DSP Lenkerband 2.5mm“ von Lizard Skins (ab 34,90 Euro). Farbe bekennen auch die Mountainbike-Griffe „AG-1 Lock-On“ von Odi (32,95 Euro), die als Schraubgriffe nicht nur optisch, sondern auch technisch ein Update darstellen können.
17. Für unbesorgte Radliebhaber
Wer das Radfahren wirklich liebt, der hat zumindest eines seiner Wunschräder schon in der Garage stehen. Mit einem Schloss wie dem Abus „Bordo Granit X-Plus 6500“ (129,95 Euro) schenkt man den nötigen Schutz für hochwertige Velos. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Transporttasche (auch einzeln erhältlich für 16,50 Euro) muss sich der Beschenkte um Kratzer im Lack ebenfalls keine Sorgen machen.
18. Für winterliches Strandvergnügen
Verschenken kann man natürlich auch einen gemeinsamen Urlaub. Die Strände der Nordsee etwa sind nicht nur im Sommer schön, und wer in der kalten Jahreszeit an die Küste fährt, hat sie zudem weitgehend für sich. Klingt fast schon wieder zu ruhig? Dann geht es für ein verlängertes Wochenende am besten zu unseren niederländischen Nachbarn, die sich im Winter einzigartige Radrennen am Strand liefern, wie am 17. Januar 2016 das „Koga MTB Beachrace“ (www.mtbbeachrace.nl).
19. Für Kontrolle auf allen Trails

20. Für belastbare Eltern
Eigentlich haben Radfahrer, die ein Lastenrad ihr Eigen nennen, so ziemlich alles, was sie brauchen: Kaum ein anderes Rad erweist sich in Alltag und Freizeit vielseitiger. Je nachdem, was transportiert werden soll, empfiehlt sich allerdings passendes Zubehör. Ganz besonders gilt das natürlich für die wertvollste Fracht, und so bietet Riese & Müller z. B. für sein „Load“ einen Doppel-Kindersitz (159,90 Euro) sowie ein optionales Kinderverdeck (249,90 Euro). So schenken sich Eltern eine große Erleichterung und den Kurzen gleichzeitig pfundigen Spaß.
21. Für leichtgewichtige Metal(l)-Fans

22. Für wasserdichte Verzögerung
In Bodennähe den Elementen besonders ausgesetzt, haben Liegeradfahrer manchmal Einfälle, von denen z. B. auch Reise- oder Ganzjahresradler profitieren. Der „Snake Seal“ von HP Velotechnik (12,90 Euro im Zweierset) ist mit den meisten handelsüblichen Seilzugbremsen kompatibel und dichtet die Zughüllen gegen Schmutz und Nässe ab. So bleiben die Bremszüge auch unter widrigen Bedingungen leichtgängig und zuverlässig – eine kleine, aber nützliche Aufmerksamkeit, mit der sich dank familienfreundlichem Preis der ganze Fuhrpark bestücken lässt.
23. Für standfeste Auftritte
Noch eine Geschenkidee aus der Kategorie „Kleine Teile, große Wirkung“: Gerade mit Turn- oder Anzugschuhen sind gängige Fahrradpedale rutschig. Beim Moto „Reflex Pedal“ (55 Euro) sorgt Griptape, das sonst auf Skateboards für Halt sorgt, auch bei Nässe dafür, dass der Kontakt zwischen Fahrer und Rad nicht abrupt – und das heißt oft schmerzhaft – abbricht. Für zusätzliche Sicherheit sorgen Reflexstreifen in verschiedenen Farben, mit denen der Auftritt auch eine individuelle Note bekommt.
24. Für zeitlose Stadtradler
Dezenten Stil im Doppelpack schenkt man urbanen Radfahrern mit dem Hinterradtaschen-Set „Heda“ von Racktime (89,90 Euro). Die Funktionalität der Taschen ist auf die Anforderungen des städtischen Alltags ausgelegt, ihr Design mit textilem Erscheinungsbild und Lederelementen richtet sich an alle, die es nicht nur auf dem Weg ins Büro klassisch-zeitlos mögen. Zeit und vor allem Nerven spart das Snap-it-System, dank dem sich die Taschen an passenden Gepäckträgern mit einem Handgriff anbringen und wieder abnehmen lassen.
Nicht nur zu Weihnachten: Für den guten Zweck
Die besten Geschenke muss man übrigens nicht einmal kaufen. Wer ein altes Rad, noch funktionsfähige Teile oder Zubehör hat, das er nicht mehr braucht, kann Bedürftigen damit eine Freude machen. Diverse Hilfsorganisationen, viele ADFC-Ortsgruppen, aber auch manche Gemeinden sowie kirchliche Einrichtungen sammeln Sachspenden, um Flüchtlinge, Obdachlose oder andere wirtschaftlich Benachteiligte aufs Rad zu bringen.
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